Gesamtverteidigung noch zu fahrlässig
Im dem unten verlinkten Artikel zur Zivilverteidigung aus der Welt am Sonntag vom 10. Mai 2026 kommen Generalleutnant a.D. J.-J. von Sandrart, Prof. Carlo Masala und ich zu Wort.
Die bisherigen Anstrengungen der Bundesregierung im Bereich der Gesamtverteidigung – das umfasst neben der Bundeswehr auch die zivile Seite – springen zu kurz. So gibt es beispielsweise keinen OPLAN Zivil als Ergänzung zum OPLAN DEU der Bundeswehr. Auch fehlen viele Maßnahmen, wie sie mir bei meinen Reisen in die skandinavischen Länder, nach Litauen und Polen aufgefallen sind wie zum Beispiel:
📍Schulungsangebote übers Wochenende an Bürger
📍Preparedness Gesetze mit klaren, geregelten Verantwortlichkeiten für Wirtschaft, Behörden und Bürger
📍Dual-Use Infrastruktur zum Beispiel bei Wohngebäuden und Bunkern
📍Eine unaufgeregte Informationskampagne zur tatsächlichen Bedrohung und konkrete Maßnahmen zur Resilienz
📍Notfallbevorratungsmaßnahmen für kritische Rohstoffe und Materialien
Ich bedanke mich sehr für das Interview bei Thorsten Jungholt. Vor allem aber: ich habe bereits Anträge zu den Punkten „OPLAN ZIVIL“ und „Strategische Kommunikation“ in den Bundesfachausschuss Äußere Sicherheit der CDU eingebracht und werde mein Möglichstes tun, um es in Politik zu übersetzen.
Hier gehts zum Artikel:
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69fcb24d707bd87354625fc8/zivilverteidigung-konsequent-fahrlaessig-deutschlands-unterschaetzte-verteidigungsluecke.html?cid=socialmedia.email.sharebutton
Dann, wenn es gilt! 💯🚀


