Verantwortung – wo hört sie auf?

Darum geht es in meiner Kolumne Wiebkes Weckruf im Business- und Frauenmagazin Courage das am 09. Juni 2026 erscheint. Ich nehme in meiner aktuellen Kolumne Bezug auf eine Geschichte, die Hauptmann Marc Hinzmann erzählt hat und die ihm bei der Evakuierung aus Afghanistan im August 2021 als Offizier der Feldjäger passiert ist, als er mit seiner Gruppe am Flughafen Kabul eingesetzt war und es an ihm lag zu entscheiden, wer mit dem A400M nach Deutschland ausgeflogen werden sollte.

Bei all dem menschlichen Elend, das sich dort vor seinen Augen entfaltete, suchte Hinzmann nach dem richtigen Verhalten, jenseits des offiziellen Auftrags. Konkret ging es auch um eine Frau, die dringend mitgenommen werden wollte, aber nicht durfte. Wie es dann weiterging, lesen Sie in meiner Kolumne.

Was Marc Hinzmann sagt: „…Wir (Soldaten) sind keine blinden Befehlsempfänger oder Maschinen, wir sind Menschen mit einem Gewissen und mit Verantwortung. In diesen Momenten stellt sich nicht nur die Frage danach, was richtig ist, sondern danach, wer man sein will.“ An anderer Stelle: „Man ist auch nur Mensch!“ und „Haltung ist kein Resultat von Mandaten, es ist das, was bleibt, wenn alles andere vergangen ist.“

Er hat die ihm übertragene Aufgabe mit großer Verantwortung ausgeführt und sagt dazu: ‼️“Es geht um die Verantwortung, die auf den Schultern jedes einzelnen Soldaten lastet, wenn man gebraucht wird. Darin liegt genau der Sinn dessen, was wir tun: im Angesicht der Gefahr aufzustehen und Stärke zu zeigen. Im Sturm der Ungewissheit und in dunklen Stunden niemals den Glauben daran zu verlieren, dass wir etwas verändern oder bewegen können.“‼️

Von dieser Entschlossenheit, diesem geradlinigen Werte-Gradmesser können wir uns alle eine Scheibe abschneiden, ob in realer Gefahr oder im Büro-Alltag. Danke an dich, lieber Marc Hinzmann, dass du mich mit deinem Verhalten zu dieser Kolumne inspiriert hast!

Dann, wenn es gilt! 🚀 💯