Tradition durch Aktion – Karfreitagsgefecht

Heute vor 16 Jahren, am Karfreitag 2010, gerieten Soldaten der Bundeswehr in das schwerste Gefecht seit Ende des 2. Weltkriegs gegen radikal islamistische Talibankämpfer. Das Gefecht fand in der Provinz Kunduz bei einem kleinen Dorf namens Isa Khel statt und trägt seitdem den Namen Karfreitagsgefecht.

Bei diesem Gefecht sind drei Kameraden gefallen: HFw Nils Bruns, HG Martin Augustyniak und SG Robert Hartert. Zahlreiche weitere Kameraden wurden schwerst verwundet und durch den heldenhaften Einsatz mancher Kameraden vor noch Schlimmerem bewahrt.

Zum ehrenden Gedenken der Gefallenen und als Dank und Wertschätzung für alle, die gedient haben, wurde vor Jahren ein Marsch am Karfreitag ins Leben gerufen. Da sich das Gefecht in diesem Jahr zum 16. Mal jährt, ist es der 16k3 Marsch – 16km mit 16kg Gepäck. K steht für Karfreitag, die „3“ für drei gefallene Kameraden.

Dafür fanden sich heute über 200 Soldaten und zivile Teilnehmer auf dem Hamburger Rathausmarkt ein, organisiert vom VdRBw Hamburg und Veteranenverbänden. Der Einsatzveteran Wolf Gregis sprach bewegende Worte (Videomitschnitte auf meinem Instagram-Profil); danach machte sich die Formation auf den Weg rund um die Außenalster.

Ich begleitete die Kameraden dabei auf ihrem Weg. Die vielen Rückfragen der Hamburger, die bei ihren Lauf- und Spazierrunden an der Alster waren, zeigen: die Unkenntnis ist noch groß und daher das Bekanntmachen eine wichtige Aufgabe!

Danke an alle, die heute mitgegangen sind. Danke an alle, die gedient haben oder dienen. Ein ehrendes Gedenken den Gefallenen. 🫡🇩🇪🎗

Dann, wenn es gilt! 💯🚀