Dieses Jahr stand die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) unter dem Motto „Under destruction“, denn die geopolitische Lage ist angespannt wie nie. Nicht nur ist die Sicherheitsarchitektur in Europa durch den Krieg in der Ukraine aus den Fugen geraten; auch benötigt es eine neue Strategie für ein tragfähiges transatlantisches Verhältnis mit den USA.
Wie jedes Jahr nehmen zahlreiche hochrangige Staatschefs und Minister an der Konferenz im Hotel Bayerischer Hof in München teil. Mit Spannung wurde die Rede des US Außenministers Marco Rubio erwartet, der zwar höflicher als JD Vance im letzten Jahr war, aber unterm Strich die gleiche Eigenständigkeit und noch mehr Engagement von Europa in Verteidigungsfragen forderte. Vor dem Hintergrund bewerte ich die Rede von Merz positiv. Er fordert von Deutschland den weiteren Ausbau der Verteidigungsfähigkeit und den Erhalt eines stabilen Nuklearschirm in Europa zur Abschreckung.
„Mein“ MSC fand auf zahlreichen Side-Events statt, wie zum Beispiel bei der KAS zum Thema Cognitive Warfare. Von Accenture war ich als Panelgast neben Dr. Hans-Peter Bartels und Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert auf der Bühne zum Thema Aufwuchsfähigkeit der Bundeswehr. Und es gab für mich zahlreiche Hochwertgespräche am Rande. Alles in allem hat sich das sehr gelohnt!
Dann, wenn es gilt! 🚀💯











